Windhuk



Bei unserer Ankunft am Flughafen von Windhuk zeigte sich Afrika ganz so wie man es erwartet. Sehr entspannte Menschen wohin das Auge fiel und ein wolkenloser Himmel, luden uns dazu ein langsam und entspannt unsere erste Etappe zu beginnen. 

Noch am Flughafen haben wir uns unseren Mietwagen geschnappt, welcher zu unserer Freude luxuriöser ist, als eigentlich gebucht (Kategorie VW Polo gebucht/ Toyota Corolla Limousine erhalten). Da ist uns dann auch wieder eingefallen, dass in Namibia Linksverkehr angesagt ist und wir in den entsprechenden Ländern bisher nie selbst gefahren sind. Beim Rausfahren aus dem Flughafenparkplatz haben wir uns trotzdem stur auf der rechten Seite eingeordnet, nach ein paar Kilometern wurde es dann aber besser. Auf der Fahrt vom Flughafen nach Windhuk bietet sich einem ein herrlicher Blick auf die Savanne. 

Angekommen bei unserem Hostel, hat man uns angeboten um 9 Uhr an einer zweistündigen Walking tour durch die City teilzunehmen, die für Gäste zudem kostenlos ist. 
Da wir ohnehin erst um 12 Uhr einchecken würden, erschien uns dies eine gute Gelegenheit die ersten paar Stunden sinnvoll zu verbringen. Die Stadt ist eher klein und übersichtlich und hat einen entsprechenden Flair. Die deutsche Kolonialzeit ist in vielen Teilen der Stadt nicht nur zu erahnen, sondern z.B. was die Architektur angeht, noch immer sichtbar. Laut unserem Guide, ist derzeit ca. 3% der namibischen Bevölkerung deutschstämmig. 

Außer uns, hat noch ein Pärchen, das sich dauerhaft in Uganda niedergelassen hat, an der Walking Tour teilgenommen. (sie ursprünglich aus Venezuela und er aus Kanada).
Nachdem wir ein paar Worte gewechselt hatten, fingen wir auch schon sofort an ganze Teile unseres Plans über den Haufen zu werfen. Der Plan der beiden für Namibia war unserem sehr ähnlich, sodass wir uns überlegten das Land zusammen zu erkunden. Somit wäre auch unser Luxuswagen ausgelastet. Danach würden wir uns trennen, da die Beiden über Johannesburg weiter nach Madagaskar fliegen wollen. Jedoch haben die Zwei uns vorgeschlagen sie in Uganda zu besuchen und damit auch ein ganz anderes afrikanisches Land bei einer gemeinsamen Tour kennenzulernen, nachdem wir mit Südafrika fertig sind. Wir haben uns gleich so gut verstanden, dass wir praktisch schon so gut wie zugesagt haben. Durch deren Beziehungen vor Ort, könnten wir vielleicht sogar eine Gorilla trekking tour bekommen, was vor allem von Europa aus schwierig ist und sehr viel Zeit für die Genehmigung in Anspruch nimmt. In dem Fall müssen wir jedoch noch genau prüfen, ob uns die Impfregularien die Einreise erlauben. Das Visum für Uganda sollte ab dem 01.07. auch online möglich sein, ansonsten gab es bislang die Option das Visum direkt bei der Einreise zu erhalten, von daher sollte es klappen. 
Nach einem Nachmittagsschläfchen, haben wir dann jeweils das Camping equipment gemietet, um die teueren Logdes umgehen zu können. 
Und das alles am ersten Tag.. irgendwie verrückt, aber so soll es ja auch sein :)


Morgen starten wir also zusammen in Richtung Westen, und zwar zu den weltweit höchsten Sanddünen der Welt in Sossusvlei. 






Der Luxusschlitten



Straße vom Flughafen nach Windhuk























In der Stadt stößt man auf so einige Denkmäler. 
Der Herr rechts gilt als Gründungsvater des unabhängigen Namibia, Dr. Sam Nujoma. Mit der Planung und dem Bau des Denkmals, wurde eine nordkoreanische Firma beauftragt, was auch kaum zu übersehen ist :)










Freiheit ist Namibia nicht einfach nur ein Wort