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Blyde River Canyon

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In dem Städtchen Graskop, welches sich direkt neben dem Canyon befindet, bewohnten wir eine Einzimmer Holzhütte im “Valley View”, in der die Nächte ohne unsere Schlafsäcke wohl sehr kalt geworden wären. Der Ort eignet sich wunderbar zum Entspannen, saubere Luft inklusive. Der Blyde River Canyon befindet sich an der Panorama Route nordöstlich von Johannesburg und ist einen Besuch in jedem Fall wert. Es lag leider immer ein dünner Nebelschleier über dem Canyon, sodass wir keine optimale Sicht auf das Gebirge hatten. Vielleicht fanden wir auch deshalb den Fish River Canyon in Namibia beeindruckender, wenn man einen Vergleich ziehen möchte. Im Hostel lernten wir ein sehr nettes französisches Pärchen und ein ebenfalls sehr nettes deutsch-französischen Pärchen kennen, mit denen wir eine Wanderung unternommen haben. Nach zwei Tagen ging es dann zurück nach Johannesburg. Kurz vor dem Ziel hatten wir mitten auf der Autobahn dann wieder eine Reifenpanne, aber so langsam haben wir uns daran g...

Johannesburg (Maboneng)

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Über Johannesburg hört man i.d.R. wenig erfreuliches, da es ja eine der gefährlichsten Städte weltweit sein soll. Wenn man sich vorher etwas schlau macht, gibt es jedoch genug Stadtteile, die sehenswert und sicher sind. Unser Hostel “Curiocity” befand sich in einem Künstlerviertel, welches wirklich cool ist. Mitten in der Downtown von Johannesburg wurde ein Szeneviertel erschaffen , das Viertel “Maboneng”. Und tatsächlich, die überall im Viertel sehr stilbewussten Menschen versprühen einen Optimismus, der einen auf eine bessere Zukunft über die Grenzen Mabonengs hinaus hoffen lässt. Gleich als Erstes wurden uns ein paar Regeln nahegebracht, wie z.B., dass man die sicheren Straßen an den sich dort befindenden roten Hütchen und den Wachleuten erkennt. Außerhalb dieser Zone, muss das Elend wohl groß und sofort spürbar sein. Hier waren wir als Weiße auch endlich mal deutlich in der Unterzahl. In Capetown und den anderen Orten fühlt man sich als Europäer nicht so wirklich fremd. Von ei...

Jeffreys Bay

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Bevor wir nach Jeffreys Bay aufgebrochen sind, hieß es leider Abschied nehmen von Kat, was uns schwer fiel, da wir seit Beginn unserer Reise mit ihr unterwegs waren und wir uns aneinander gewöhnt haben. Wir hatten zusammen eine tolle Zeit und vielleicht sehen wir sie später ja in Australien wieder.  Vor der Küste von Jeffreys Bay befindet sich ein Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der als einer der besten Surfspots weltweit gilt - sehr vielversprechend also. Aufgrund der Competition waren sämtliche Hostels im Ort ausgebucht, wir haben aber noch ein Zimmer in einem Guest House bekommen. Am ersten Tag gab es kaum Wellen, sodass der gesamte Wettbewerb auf den zweiten Tag zu Sonnenaufgang angesetzt wurde.    Trotzdem waren ein paar Surfer im Wasser, die den einen oder anderen Ritt zeigen konnten. Am Abend gab es dann Vegie-Burger und Thai-Food, umgeben von coolem Surfer Ambiente. Das Restaurant “Nina’s” war an dem Tag natürlich gut be...