Cape Town

Unser erster Eindruck von Cape Town? Eher europäisch/ westlich, doch einfach eine coole Stadt! Wir haben es uns gleich mal gemütlich gemacht, indem wir ein super komfortables Zimmer über Airbnb bezogen haben, welches sogar günstiger war als so ziemlich jedes Hostel in der Stadt, jedoch hatten wir dafür kaum Gesellschaft. Eigentlich stand uns fast der gesamte Wohnraum des Anbieters zur Verfügung, da dieser die Wohnung selbst kaum genutzt hat. Zudem liegt die Wohnung direkt am Strand im Stadtteil Greenpoint. Das alles war ein ungewohnter, aber willkommener Luxus.
Wir hatten auch zwei Regentage, die wir zur Erholung genutzt haben. Ansonsten war das Wetter aber super, tagsüber immer um die 20 bis 25° warm, sonnig und auch nicht besonders windig, so einen Winter möchte man haben. Wir hatten nun 5 Tage in der Stadt, man könnte jedoch ganz leicht 2 Wochen einbauen, denn es gibt jede Menge zu tun und zu sehen. Für den Anfang haben wir wieder an einer kleinen Walking Tour durch die Innenstadt teilgenommen, bei der wir einen Einblick in die Geschichte der Stadt bekommen konnten. Danach mussten wir uns leider von Nina verabschieden, die erst mal wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist. Nach der Rückgabe ihres Autos am Flughafen, haben wir auch gleich unser Neues abgeholt.
Am Abend hat es sich angeboten zum Signal Hill hochzufahren, um den Sonnenuntergang zu sehen. Die nächsten Tage haben wir uns die Hauptattraktionen angesehen, aber auch den besonderen Flair der Bars und Restaurants genossen. Es ist wunderbar zu beobachten wie sich Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Kulturen zusammenfinden und einfach “eine gute Zeit” miteinander verbringen. Das äthiopische Restaurant “Addis in Cape” und die “Neighbourhood” Bar, in der wir das Spiel zwischen Deutschland und Frankreich angesehen haben, sind super empfehlenswert. Wer nach Cape town kommt, sollte auch einen Live Jazz Abend erleben, der in vielen der Bars und Restaurants angeboten wird.
Für das Kap der guten Hoffnung und den anderen sich dort befindenden Aussichtspunkten, sollte man einen ganzen Tag einbauen. Auf dem Weg zum Kap, kann man außerdem die Pinguine am Boulders Beach sowie die Aussicht inklusive den Surfern am Muizenberg Beach bewundern. Den Tafelberg kann man entweder per Gondel oder bei einer zwei- bis dreistündigen Wanderung erklimmen, wir haben Letzteres bevorzugt und es auch nicht bereut.































