Jeffreys Bay

Bevor wir nach Jeffreys Bay aufgebrochen sind, hieß es leider Abschied nehmen von Kat, was uns schwer fiel, da wir seit Beginn unserer Reise mit ihr unterwegs waren und wir uns aneinander gewöhnt haben. Wir hatten zusammen eine tolle Zeit und vielleicht sehen wir sie später ja in Australien wieder.
Vor der Küste von Jeffreys Bay befindet sich ein Surfspot mit einer langen, schnellen, rechts-brechenden Welle, der als einer der besten Surfspots weltweit gilt - sehr vielversprechend also. Aufgrund der Competition waren sämtliche Hostels im Ort ausgebucht, wir haben aber noch ein Zimmer in einem Guest House bekommen. Am ersten Tag gab es kaum Wellen, sodass der gesamte Wettbewerb auf den zweiten Tag zu Sonnenaufgang angesetzt wurde.
Trotzdem waren ein paar Surfer im Wasser, die den einen oder anderen Ritt zeigen konnten. Am Abend gab es dann Vegie-Burger und Thai-Food, umgeben von coolem Surfer Ambiente. Das Restaurant “Nina’s” war an dem Tag natürlich gut besucht, nach etwas Wartezeit bekommt man aber gutes Essen serviert.
Am zweiten Tag ging es schon um 6.30 Uhr zum Frühstück, um anschließend die besten Sitzplätze für den Wettkampf zu ergattern. Die Atmosphäre ist mit der bei anderen beliebten Sportarten durchaus vergleichbar, nur alles in einem kleineren Rahmen. Man holt sich Snacks und/oder Getränke und nimmt auf einer der immerhin drei Tribünen, oder direkt am gut besuchten Strand platz. Merchandising Produkte gibt es natürlich auch jede Menge.
Nach einer zurückhaltenden Anfangsphase, kamen die ersten brauchbaren Wellen und die Surfer rockten Jbay zur Begeisterung der Zuschauer. Während der Viertelfinals bekamen die Surfer immer wieder Besuch von Delphinen, die offensichtlich ebenfalls gerne die Wellen surfen. Unser persönliches Highlight fand in genau dieser Phase statt, als der Brasilianer Filipe Toledo sich ein Herz nahm und eine super Welle rechtzeitig erwischte.
Der Kommentator oben im Aussichtsturm sah die Szene bereits kommen und kündigte diese entsprechend an “... and now Ladies and Gentlemen, Toledo and the Dolphins... What a special moment at Jbay 2016”. Zuvor war eine Gruppe von etwa 5 Delphinen sehr nah an die Surfer heran geschwommen, die nun zeitgleich mit Toledo die Welle ritten. Es war unglaublich und die Delphine schienen genau so viel Spaß dabei zu haben, wie der Surfer.
Nach diesem coolen Event ging es für uns direkt weiter zum Flughafen in Port Elizabeth, von wo aus wir nach Johannesburg geflogen sind.






