Johannesburg (Maboneng)

Über Johannesburg hört man i.d.R. wenig erfreuliches, da es ja eine der gefährlichsten Städte weltweit sein soll. Wenn man sich vorher etwas schlau macht, gibt es jedoch genug Stadtteile, die sehenswert und sicher sind. Unser Hostel “Curiocity” befand sich in einem Künstlerviertel, welches wirklich cool ist. Mitten in der Downtown von Johannesburg wurde ein Szeneviertel erschaffen, das Viertel “Maboneng”. Und tatsächlich, die überall im Viertel sehr stilbewussten Menschen versprühen einen Optimismus, der einen auf eine bessere Zukunft über die Grenzen Mabonengs hinaus hoffen lässt. Gleich als Erstes wurden uns ein paar Regeln nahegebracht, wie z.B., dass man die sicheren Straßen an den sich dort befindenden roten Hütchen und den Wachleuten erkennt. Außerhalb dieser Zone, muss das Elend wohl groß und sofort spürbar sein. Hier waren wir als Weiße auch endlich mal deutlich in der Unterzahl. In Capetown und den anderen Orten fühlt man sich als Europäer nicht so wirklich fremd. Von einer vereinten Gesellschaft kann in Südafrika außerdem keine Rede sein. Die Zeit der Apartheid ist noch immer überall spürbar und irgendwie sieht man hauptsächlich weiße Grund- und Lokalbesitzer für die Schwarze arbeiten - eine Art moderne Sklaverei, wenn man so will. Das hat uns oft nachdenklich und sehr traurig gemacht.
Am Abend besuchten wir in Maboneng das sehr zu empfehlende Restaurant “Pata Pata”, in dem am Wochenende auch Live Musik gespielt wird und verbrachten den Rest der Zeit mit den vielen interessanten Menschen in unserem Hostel.
Am nächsten Tag ging es zum Blyde River Canyon, der etwa 5 Autostunden nordöstlich von Johannesburg liegt. Vorher reservierten wir uns jedoch noch den Aufenthalt im Curiocity für unsere Rückkehr und die letzten zwei Tage in Südafrika.











