Lake Bunyoni & Jinja
Nach dem aufregenden Erlebnis bei den Gorillas haben wir erst mal 2 Tage die Ruhe am Lake genossen. Bei einer Bootstour zu Sonnenuntergang auf dem See, bekamen wir die Pflanzen- und Tierwelt rund um das Wasser zu sehen. Craig brachte außerdem sein Auto auf Vordermann, ehe wir uns auf den Weg zum nächsten Ziel, dem Queen Elizabeth National Park, gemacht haben. Da Craigs Auto jedoch schon nach kurzer Zeit wieder den Geist aufgab, wurde aus unserem Vorhaben leider nichts. So verbrachten wir den ganzen Tag bis spät Abends Mitten auf einer Landstraße, doch war der Aufenthalt dort zu keiner Zeit langweilig. Aus allen Richtungen eilten Menschen heran, um die Muzungu’s zu bestaunen. Muzungu heißt so viel wie “weiße Person” und die Einheimischen haben uns oftmals sogar direkt mit diesem Namen angesprochen. Das war manchmal schon etwas komisch, auch wenn dies nicht mit einem rassistischen Hintergrund geschieht. Wir nutzten die Zeit und tauschten uns mit den neugierigen Dorfbewohnern aus. Die Reparatur des Autos nahm den ganzen Tag in Anspruch, sodass wir uns danach dazu entschlossen den Queen Elizabeth National Park zu streichen und zunächst wieder nach Kampala zurückzufahren. Als nächstes Ziel haben wir Jinja ausgemacht.








Jinja liegt im Südosten Ugandas, nahe dem Austritt des Weißen Nils an der Küste des Viktoriasees. Wir haben auf die sonst vor Ort sehr beliebten Aktivitäten, wie z.B. Rafting und Bungee Jumping, verzichtet und stattdessen die umliegenden Dörfer zu Pferd erkundet. Um zu den Pferden zu gelangen, mussten wir von unserer Unterkunft aus den Fluss per Boot überqueren. Der abwechslungsreiche Ritt führte uns u.a. durch die Dörfer, von denen aus uns die Bewohner wieder mit “Muzungu, Muzungu” Rufen begrüßten. Wir haben natürlich auch einen Abstecher zum Austrittspunkt des Nils gemacht, was nicht unbedingt spektakulär war, dafür waren die Sonnenuntergänge jedoch umso schöner. In Jinja haben wir endlich auch wieder gezeltet, da wir geplant hatten von hier aus direkt zum Murchison Falls National Park weiterzufahren und die Lodges dort sehr teuer sind (ähnlich wie in Namibia).













