Kathmandu - Nepal



Nach unserer langen Zeit in Rishikesh, erreichten wir Kathmandu völlig entspannt per Flug von Delhi. Das Visum für Nepal erhielten wir ohne Probleme bei der Einreise und fanden auch schnell ein relativ günstiges Taxi, welches uns zu unserem bereits gebuchten Guest House brachte. Wir gönnten uns diesmal wieder ein Doppelzimmer, welches sogar einen schönen Balkon hatte. Während unserer 5 Wochen im Ashram, waren die Zimmer nur mit dem Nötigsten ausgestattet, daher genoßen wir die für uns mittlerweile ungewohnten Annehmlichkeiten, wie eine heiße Dusche oder eine Toilette, bei der man sich sogar setzen kann. Kaum zu glauben ist, dass wir erst nach viereinhalb Monaten auf unserer Reise, nun zum ersten Mal alleine unterwegs waren. Nach dem langen Aufenthalt in Rishikesh, mussten wir uns auch auf das vergleichsweise trockene und kalte Klima umstellen. Die ersten Tage nutzten wir zur Erkundung Kathmandus und um die vielen Trekking-Angebote genauer unter die Lupe zu nehmen und zu vergleichen. Uns fiel auf, dass an jeder Ecke Alkohol verkauft wird und überall Fleisch erhältlich ist, ein Anblick den wir durch die lange Zeit in Indien gar nicht mehr kannten. Wir besuchten den schönen Swayambhunath Tempel, welcher sich auf einem Hügel befindet und von diebischen Affen bewohnt wird. Auf dem Gipfel befindet sich eine große Stupa und man kann von hier aus ganz Kathmandu überblicken. Im Zentrum, genau genommen in Thamel, hat uns die Kathesimbu Stupa sehr gefallen. In der Altstadt gibt es noch viele Ruinen, die uns aber nicht wirklich vom Hocker gehauen haben, trotzdem wird auch hierfür Eintritt verlangt. Für die Romantiker gibt es in Kathmandu den Garden of Dreams, eine Anlage mit Gärten, Springbrunnen und Gebäuden im Kolonialstil - tatsächlich eine Oase der Ruhe inmitten des chaotischen Thamel. Zum Sonnenuntergang besuchten wir die Jahrhunderte alte Stupa im Stadtteil Bodnath. Gläubige, wie auch Mönche aus Nepal und den umliegenden Regionen des Himalayas pilgern hier her und verleihen dem Ort eine besondere Stimmung. 
Ansonsten gefiel es uns einfach quer durch die Stadt zu spazieren und die Menschen bei ihrem alltäglichen Treiben zu beobachten. In der ganzen Stadt herrscht extrem viel Verkehr, außerdem ist es in manchen Straßen so staubig, dass man ohne Mundschutz nicht viel Spaß hat. Wir freuten uns daher schon auf unseren Trek, den wir in der Zwischenzeit organisiert hatten und der als Nächstes auf uns wartete.